Die BayernLB mit Hauptsitz in München entstand 1972 durch den Zusammenschluss der Landesbodenkreditanstalt sowie der Bayerischen Gemeindebank und führt die Rechtsform "Anstalt des öffentlichen Rechts". Regional fokussiert sich die BayernLB auf Deutschland und ausgewählte europäische Länder. Darüber hinaus ist die BayernLB an wichtigen internationalen Finanzplätzen präsent.
Partner des Mittelstandes Dank der jahrelangen Erfahrung betreut die BayernLB - auch gemeinsam mit den Sparkassen - zahlreiche Kunden aus dem Mittelstand. Für diese Unternehmen ist die BayernLB starker und verlässlicher Partner bei Finanzierungslösungen, der Optimierung des Risikomanagements sowie der Ausweitung von Absatzregionen. Das gewerbliche Immobiliengeschäft hat aufgrund der sehr guten Marktposition der BayernLB in Deutschland eine stabile Grundlage. Im Mittelpunkt des Angebots für Kunden in Deutschland und Europa stehen langfristige gewerbliche Immobilienfinanzierungen.
Großkunden Die BayernLB ist für zahlreiche Großkunden einschließlich institutionelle Kunden und Sparkassen erster Ansprechpartner für Export- sowie Projektfinanzierungen. Darüber hinaus stellt sie den regional tätigen Sparkassen attraktive Finanzprodukte sowie Dienstleistungen zur Verfügung und öffnet den Weg zu internationalen Kapitalmärkten. Die Verbundenheit der BayernLB mit dem Freistaat Bayern und seiner exportorientierten Wirtschaft gehört zum festen Selbstverständnis der Bank. Zugleich ist sie der Ausgangspunkt für die Unterstützung der internationalen Aktivitäten der bayerischen Kunden.
Gewerbliches Immobiliengeschäft Das gewerbliche Immobiliengeschäft hat dank der sehr guten Marktposition der BayernLB in Deutschland eine stabile Grundlage. Im Mittelpunkt des Angebots für Kunden in Deutschland und Europa stehen langfristige gewerbliche Immobilienfinanzierungen.
Privatkundengeschäft Die BayernLB-Gruppe verfügt über ein bedeutendes Privatkundengeschäft. Mit der Landesbausparkasse (LBS Bayern) ist sie Marktführer im Bauspargeschäft in Bayern, mit der BayernLabo betreibt sie aktive Wohnungs- und Städtebauförderung. Über die Konzerntochter DKB erhalten Privatkunden Zugang zu einer breiten Palette von attraktiven Bankprodukten. Die Deutsche Kreditbank (DKB) ist die am stärksten wachsende und heute bereits zweitgrößte Direktbank Deutschlands.
Die Geschichte unseres Hauses reicht bis 1884 zurück - von der "Landeskultur-Rentenanstalt" bis hin zur BayernLB:
1884 Am 21. April 1884 unterzeichnete König Ludwig II. in Hohenschwangau das "Gesetz, die Landeskultur-Rentenanstalt betreffend". Ziel des Gesetzes war es, "die Beschaffung von Kapitalien zur Ausführung von Kulturunternehmungen zu erleichtern". Um die überwiegend kleinbäuerlichen Anwesen durch Modernisierung und Rationalisierung konkurrenzfähig zu machen, wurden insbesondere Flurbereinigungen und Entwässerungsmaßnahmen zum Gewinn weiterer landwirtschaftlicher Flächen angestrebt. Durch die "Königlich Allerhöchste Verordnung" vom 4. Juni 1884 wurde die Landeskultur-Renten-Kommission eingesetzt, deren Aufgabe die Prüfung und Bescheidung der Darlehensgesuche sowie die Bewirkung des Darlehensvollzuges und Überwachung der Darlehensverwendung war. Die Kommission war dem Staatsministerium des Innern untergeordnet und auch die "Bureaugeschäfte" wurden im Innenministerium besorgt. Es gab also anfänglich kein eigenes Geschäftsgebäude und das "Personal" bestand aus wenigen Beamten, die auf verschiedene Ministerien und staatliche Einrichtungen verteilt waren und ihre Aufgaben für die Landeskultur-Rentenanstalt nebenamtlich erledigen mussten.
1904 Die Darlehenssumme der Landeskultur-Rentenanstalt erreicht 3 Millionen Mark. In den ersten Jahren beschränkten sich die Darlehensbewilligungen auf wenige Maßnahmen, ab der Jahrhundertwende jedoch stieg das Volumen sprunghaft an. Der Grund dafür waren insbesondere die dringend benötigten Maßnahmen zur Wasserversorgung in den ländlichen Gemeinden.
1914 Die Vertreter der bayerischen Sparkassen gründen am 9. Dezember 1914 den Giroverband und mit ihm eine zentrale Abrechnungsstelle für den Scheck- und Giroverkehr. Die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs galt zu dieser Zeit als vordringliche Aufgabe.
1917 Gründung einer eigenständigen Geschäftsstelle für die Girozentrale in Nürnberg. Die Geschäftsabwicklung war in der ersten Zeit von der Städtischen Sparkasse Nürnberg nebenamtlich besorgt worden. Die "Girozentrale bayerischer Sparkassen" erhielt auch erstmals eine hauptamtliche Leitung.
1925 Organisatorische Abtrennung der Girozentrale vom Sparkassenverband und Umbenennung in "Bayerische Gemeindebank (Girozentrale) Öffentliche Bankanstalt". Die Girozentrale war 1920 von Nürnberg nach München umgezogen und ihre Aufgaben waren wesentlich erweitert worden: Im Mittelpunkt stand insbesondere die Versorgung der Kommunen mit langfristigen Krediten, die durch Ausgabe von festverzinslichen Kommunal-Obligationen refinanziert wurden. Auch das Firmenkundengeschäft und das Konsortialgeschäft mit den Sparkassen wuchs stetig an.
1929 Gründung der Bayerischen Landesbausparkasse als Abteilung der Bayerischen Gemeindebank.
1929 Die Landeskultur-Rentenanstalt wird zur selbständigen juristischen Person öffentlichen Rechts mit wesentlich erweiterten Aufgaben wie z.B. Kreditvergabe für den sozialen Wohnungsbau. Sie erhält das Emissionsrecht für die festverzinslichen Landeskultur-Rentenbriefe.
1949 Umbenennung der Landeskultur-Rentenanstalt gemäß ihren Aufgaben in Bayerische Landesbodenkreditanstalt.
1972 Am 1. Juli 1972 fusionieren die Bayerische Gemeindebank und die Bayerische Landesbodenkreditanstalt zur Bayerischen Landesbank Girozentrale. In einer außerordentlichen Verbandsversammlung am 13. April 1972 stimmte die erforderliche Mehrheit der vertretenen Sparkassen für die Vereinigung der beiden Institute. Der Bayerische Landtag verabschiedete schließlich im Juni 1972 das Gesetz über die Bayerische Landesbank. Das künftige Institut wurde mit einem Grundkapital von 400 Mio. DM ausgestattet, an dem der Freistaat Bayern und die bayerischen Sparkassen je zur Hälfte beteiligt waren. Die Landesbank definierte sich hauptsächlich als Sparkassenzentralbank, Hausbank des Freistaates Bayern, Kreditinstitut der Kommunen und Universalbank mit Schwerpunkt im Wertpapier- und Auslandsgeschäft.
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